Debian sudo: "username is not in the sudoers file. This incident will be reported." beheben

Erscheint die Fehlermeldung "username is not in the sudoers file. This incident will be reported.", hat der aktuelle Benutzer kein Recht, sudo zu nutzen. Das heißt, er ist nicht in einer Benutzergruppe, welche ihm die Nutzung dieser Funktion gestattet.

In der Standardkonfiguration haben der Benutzer "root" und die Benutzergruppe "sudo" Zugriff auf die gleichnamige Funktion sudo. Es gibt auch hinreichend viele Tutorials, welche sich mit der Thematik befassen, einem Benutzer das Recht zu geben, sudo zu nutzen. Diese sind jedoch meiner Meinung nach umständlicher.

Diese nutzen das Programm visudo, welches von sudo ebenfalls mitgeliefert wird. Damit öffnet sich die Konfigurationsdatei von sudo und man kann mit der richtigen Syntax Benutzer oder Benutzergruppen hinzufügen, um ihnen das Nutzen von sudo zu erlauben.

Für den Benutzer "test" sähe das z.B. folgendermaßen aus:
test ALL=(ALL) ALL

Für die Benutzergruppe "test" sähe das dagegen folgendermaßen aus:
%test ALL=(ALL) ALL

Da jedoch bereits die Gruppe "sudo" das Recht hat, sudo zu nutzen, kann man auch einfach diese nutzen. Hierzu muss man den Benutzer lediglich dieser Gruppe hinzufügen:
usermod -a -G sudo test

Nach dem nächsten Login per SSH können dann der jeweilige Benutzer bzw. Benutzer der jeweiligen Benutzergruppe sudo problemlos nutzen und erhalten nicht mehr die Fehlermeldung "username is not in the sudoers file. This incident will be reported.".
Über den Autor
Ich bin Webentwickler in Stuttgart und administriere Server seit vielen Jahren. In diesem Blog erstelle ich hauptsächlich Tutorials für andere Webentwickler, Webdesigner und Serveradministratoren.
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Kommentare 8

  • Black Rider -

    Deine Annahme ist falsch. Bei der Nutzung von sudo wird nicht das root-Passwort verlangt, sondern das des Benutzers, der den Befehl ausführt.

    Übrigens habe ich im Tutorial nie etwas davon gesagt, dass irgendetwas logisch ist.

    Sicherheit macht es häufig etwas umständlich und weniger praktisch, dafür ist es dann aber eben auch sicherer. Die Nutzung von sudo erlaubt beispielsweise das Deaktivieren des root-Logins via SSH, was ein großes Sicherheitsplus ist, da man sich so über Bruteforce gar nicht erst per root anmelden kann, auch wenn man dessen Passwort kennt. Man muss ebenso die Zugangsdaten zu einem normalen Benutzerkonto kennen.

    Beleidigungen sind übrigens wenig beeindruckend, weder diskussionsfördernd noch in irgendeiner Weise hilfreich. aber klar, wir sind ja im ach so anonymen Internet, da kann man ja alles rauslassen. ;)

  • BlackRiderDisser -

    Abgesehen von User mit root-Rechten anlegen, hat ein funktionierendes sudo definitiv einen Sinn - was scheinbar die Debian Community ganz super klug anders sieht ;)
    Black Rider, du bist einfach ein Honk oder? Was für ein gelaber von wegen es sei doch logisch.... Klar, wenn man einen Root erstellt und Passwort vergibt und einen normalen User und ebenfalls mit einem Passwort bestückt, sich mit dem User anmeldet und irgendwann z.B. nen apt-get update ausführen will oder sonst was, was man dann mit sudo apt-get update und anschließender Eingabe des Root Passwords machen MUSS bzw müsste, ist das ja ein soooo großes Sicherheitsrisiko!!! ;) Ich hoffe du checkst die Ironie!
    Ob ich mich als User anmelde und dann NUR bei Bedarf einen Befehl per sudo ausführe oder mich ständig in tty... als root anmelde - hmmm was ist wohl praktischer? Und von "Sicherheit kann hier nicht im entferntesten die Rede sein, da in beiden Fällen das root Passwort eingegeben werden muss...

  • Black Rider -

    Das sollte absolut logisch sein. Alles andere wäre ein hohes Sicherheitsrisiko, wenn man sich selbst in eine Gruppe verschieben kann, die Root-Rechte nutzen kann.

    Zuerst selbst denken, dann meckern – wenn es denn dann überhaupt noch angebracht ist.

  • moneysac -

    Wow, dreimal bei einem aktuellen Debian-Linux die Meldung 'Kommando nicht gefunden'. Danke für meine verschwendete Zeit!

    => Das Kommando muss als root ausgeführt werden. Sonst könnte sich ein User selbst zu dieser Gruppe hinzufügen!

  • Black Rider -

    Es geht in diesem Artikel auch nicht darum, „sudo“ zu installieren.

  • Malo -

    Wow, dreimal bei einem aktuellen Debian-Linux die Meldung 'Kommando nicht gefunden'. Danke für meine verschwendete Zeit!

  • 84ck80n3 -

    Dank Dir!

  • MisterWichtig -

    usermod -a -G sudo test

    klappt wunderbar! Danke sehr!
    Nun kein "Permission denied" mehr.

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